FAQ

Wen beraten Sie?

Ich berate kleine und mittlere Unternehmen und Vereine in
sämtlichen ihre wirtschaftliche Tätigkeit betreffenden
Rechtsfragen. Privatpersonen stehe ich bei allen Fragen, die
mit dem Erben zu tun haben, und auch bei der
Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen zur Seite. Ich
verfüge über eine ausgesprochene Expertise im Bereich des
Urheberrechts, was für Künstler und Künstlerinnen, Autoren und

Autorinnen und Verlage von besonderem Interesse ist.

In welchen Rechtsbereichen können Sie für mich tätig werden?

Die Schwerpunkte meiner Tätigkeit liegen im Bereich
Wertpapierrecht, Erbrecht und Gewerblicher Rechtsschutz.
Selbstverständlich werde ich für Sie auch in anderen
Tätigkeitsfeldern tätig. Diese können Sie meiner Website

entnehmen.

Warum sollte ich gerade Sie beauftragen?

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung verbunden mit meiner
Tätigkeit als wissenschaftlicher Autor und Vortragender bei
Fachtagungen kann ich Sie in einer Vielzahl von Rechtsgebieten
kompetent und umfassend beraten. Keinesfalls werde ich Ihnen
zu einem Prozess raten, wenn ich die Erfolgsaussichten nicht
als überwiegend positiv beurteile. Meine stete intensive
Auseinandersetzung mit der Judikatur der Höchstgericht, die
ich zum Teil durch meine Verfahren selbst mitbeeinflusse, stellt
sicher, dass ich Sie stets auf der Grundlage der aktuellsten
Judikatur berate. Eine transparente, zeitnahe und faire

Abrechnung sichert Ihren guten Kostenüberblick.

Gibt es eine kostenlose Erstberatung?

Die Ersteinschätzung Ihres Rechtsproblems ist bis zur Dauer
von 30 Minuten stets kostenlos.

Welche Unterlagen soll ich zu einer Erstberatung mitbringen?

Es ist hilfreich, wenn Sie jene Unterlagen, die mit Ihrem
Problem konkret in Zusammenhang stehen, mitbringen (im
Original oder in Kopie). Sollten Sie bereits in dieser Sache von
einem Gericht oder einer Verwaltungsbehörde ein Schreiben
bekommen haben, so sollte dieses mitgebracht werden.
Weiters sollten Sie in diesem Fall auf dem Schreiben notieren,

wann dieses hinterlegt oder zugestellt worden ist.

Welche Arten der Honorarverrechnung gibt es?

Im wesentlichen gibt es drei Arten der Honorarverrechnung: die
Verrechnung nach den allgemeinen Honorarkriterien bzw. dem
Rechtsanwaltstarifgesetz, die Verrechnung nach Stundensatz

und die Vereinbarung eines Pauschales.

Wann kann eine Pauschale verrechnet werden?

Die Verrechnung einer Pauschale ist nur bei Leistungen
möglich, die im vorhinein bezüglich des Leistungsumfangs klar
abschätzbar sind. Dies sind etwa die Erstellung eines
Kaufvertrages für ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung

oder die Gründung einer Gesellschaft.

Wann wird abgerechnet?

Gewöhnlich rechne ich meine Leistungen zeitnah nach deren
Erbringung ab. So behalten Sie stets eine gute Kontrolle und
wissen genau, welche Leistungen Sie jeweils honorieren.

Wann können Sie die Erfolgsaussichten eines Prozesses abschätzen?

Erst nach einer gründlichen Erstberatung und
Sachverhaltsaufnahme samt Einsichtnahme in die wesentlichen
Urkunden und Prüfung der Rechtslage kann ich eine
einigermaßen fundierte Einschätzung der Erfolgsaussichten
eines Prozesses vornehmen. Zu beachten ist, dass diese
Einschätzung wesentlich darauf beruht, dass die Information

durch den Mandanten richtig und vollständig ist.

Beraten Sie auch in einer Fremdsprache?

Eine Beratung ist in Englisch, Französisch und Spanisch

möglich.

Ist eine Ratenzahlung möglich?

In begründeten Fällen kann eine Ratenzahlung des Honorars

vereinbart werden.

Wie lange wird ein etwaiges Gerichtsverfahren dauern?

Dies ist sehr unterschiedlich und kann nicht verlässlich im
vorhinein abgeschätzt werden. Einige Gerichtsverfahren
werden bereits in der ersten Verhandlung beendet, weil der
Richter der Ansicht ist, dass es sich um eine reine Rechtsfrage
handelt und daher keine Beweisaufnahme erforderlich ist.
Gerichtsverfahren, bei denen für die Sachverhaltsfeststellung
die Einvernahme mehrerer Zeugen und allenfalls eines
Lokalaugenscheines notwendig ist, dauern naturgemäß länger.
Bei den Rechtsmittelinstanzen hat sich eine durchschnittliche

Verfahrensdauer von ca. sechs Monaten herauskristallisiert.

Was bedeutet Prozesskostenrisiko?

Das Prozesskostenrisiko besteht darin, dass die unterlegene
Partei der im Verfahren obsiegenden Partei die Kosten zu
ersetzen hat. Bei einem teilweisen Obsiegen erhält die
obsiegenden Partei nur einen Teil ihrer Prozesskosten ersetzt.
Die Prozesskosten setzen sich aus den Gerichtskosten, den
Anwaltskosten und allenfalls Sachverständigenkosten
zusammen.

Wie werden die Kosten aufgeteilt, wenn eine vergleichsweise Einigung erzielt wird?

Im Falle einer vergleichsweisen Einigung werden die Kosten in
aller Regel derart aufgeteilt wie sie aufgeteilt würden, wenn ein
Urteil mit einer entsprechenden Obsiegensquote gefällt worden

wäre.

Wieviele Gerichtsinstanzen gibt es?

Gewöhnlich gibt es zwei Gerichtsinstanzen. Bei Rechtssachen
von erheblicher Bedeutung für die Rechtssicherheit,
Rechtseinheit oder Rechtsfortbildung ist die Anrufung
des Obersten Gerichtshofes als dritte Instanz möglich.
Im Strafverfahren gibt es immer nur zwei Instanzen.

Kann auch der Staat geklagt werden?

Ja. Der Staat haftet für ein Fehlverhalten seiner Organe (zB:
Polizisten, Lehrer, etc.), wenn dieses rechtswidrig und
schuldhaft ist. Geklagt wird vor dem zuständigen Landesgericht
nicht das jeweilige Organ sondern der Rechtsträger (Gemeinde,
Bundesland oder Republik Österreich).

Was versteht man unter einer Prozessfinanzierung?

Ein Prozessfinanzierungsunternehmen ist ein Unternehmen,
das darauf spezialisiert ist, Gerichtsprozesse gegen
Einräumung eines Anteils am möglichen Prozesserfolg zu
finanzieren. Ähnlich wie eine Rechtsschutzversicherung
übernimmt der Prozesskostenfinanzierer sämtliche Kosten:
Gerichtskosten, Anwaltskosten und Sachverständigenkosten.
Die zu vereinbarende Quote am Prozesserfolg beträgt in der
Regel ca. 30 – 35 % des im Gerichtsverfahren erzielten

Nettoerfolgs.

Was versteht man unter einem Privatbeteiligtenanschluss?

Der Privatbeteiligtenanschluss ist ein Schriftsatz im
Strafverfahren, mit dem sich das Opfer einer Straftat dem
Strafverfahren mit einem bestimmten Schadenersatzanspruch
anschließt. Der Privatbeteiligtenanschluss unterbricht die
Verjährung eines Schadenersatzanspruches. Da bei einem
Privatbeteiligtenanschluss einige formale Voraussetzungen
erfüllt sein müssen, damit dieser wirksam ist, empfiehlt es sich,

diesen von einem Rechtsanwalt verfassen zu lassen.

Vertreten Sie auch in Strafsachen?

Ja. Ich vertrete insbesondere im Bereich des

Wirtschaftsstrafrechts.

Vertreten Sie auch außerhalb von Wien?

Ja. Ich vertrete in ganz Österreich.

Kann ich mich auch selbst in einem Gerichtsverfahren vertreten?

Vor dem Bezirksgericht können Sie sich selbst vertreten, sofern
der Streitwert EUR 5.000,00 nicht übersteigt. Vor allen höheren
Gerichten müssen die Parteien durch Rechtsanwälte vertreten

sein.

Wie erfolgt die Abrechnung, wenn ich über eine Rechtsschutzversicherung verfüge?

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass ich unmittelbar

mit der Rechtsschutzversicherung abrechne.

Was passiert wenn die Rechtschutzversicherung die Rechtschutzdeckung ablehnt?

Dies ist im Vorfeld einer Rechtschutzdeckungsanfrage zu
besprechen. Sofern der Aufwand für die Rechtschutzdeckungsanfrage
das gewöhnliche Maß nicht übersteigt, wird diese nicht gesondert in Rechnung gestellt.

Wie sieht Ihre Vollmacht aus?

Mein Vollmachtsformular finden Sie
hier. Zu beachten ist, dass
die einem Anwalt erteilte Vollmacht stets weiterreicht, als der
ihm erteilte Auftrag. Dies liegt daran, dass die Vollmacht für
eine Vielzahl von Rechtsfällen verfasst und nicht für jeden
einzelnen Auftrag umgeschrieben wird. Ich werde die mir
erteilte Vollmacht stets nur im Rahmen Ihres Auftrages nach

besten Wissen und Gewissen ausnutzen.

Kann ich die Vollmacht einschränken?

Das ist grundsätzlich möglich. In bestimmten Fällen wie etwa
bei der Vertretung in einer General- oder Hauptversammlung
ist ohnedies eine Spezialvollmacht ausschließlich für diesen

Zweck erforderlich.

Wie gehen Sie mit den übermittelten Daten um?

Ich nehme den Schutz Ihrer Daten sehr ernst. Ihre Daten
werden stets vertraulich behandelt und sind durch eine Vielzahl
von Passwörtern und Zugangsschranken gesichert. Meine
Mitarbeiter werden laufend in Hinblick auf den Datenschutz
geschult. Meine Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Gibt es andere Möglichkeiten der rechtlichen Beratung, wenn ich mir Ihre Beratung nicht leisten kann?

Die Rechtsanwaltskammer Wien bietet zu bestimmten Zeiten
eine kostenlose Erstberatung an. Auch bei der Arbeiterkammer
und beim Verein für Konsumenteninformation gibt es in einem
bestimmten Umfang kostenlose Erstberatungen. Sofern Sie
nicht über die nötigen Mittel verfügen, um einen nicht völlig
aussichtslosen Rechtsstreit zu führen, können Sie bei Gericht
um Verfahrenshilfe ansuchen.
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